Hellroter Ara (Ara macao)
Hellroter Ara (Ara macao)
Der hellrote Ara (auch bekannt als Arakanga) ist mit knapp 90 cm Körperlänge einer der größten Aras der Welt. Das Gefieder erstrahlt in einem leuchtenden rot ? daher auch der Name. Die Flügeldecken sind gelb mit grünen Spitzen, Schwingen und Außenfahnen sind blau und Ober- und Unterschwanzdecken sind in einem blassen blau gehalten. Äußerliche Geschlechtsmerkmale sind nicht zu erkennen. Aufgrund seiner Farbenpracht ist der hellrote Ara stark gefährdet. Seine Heimat hat dieser Ara im nördlichen Costa-Rica bis nach Ost-Panama, in Nordwest Kolumbien, Ost-Kolumbien bis nach Venezuela, Ecuador und Peru sowie in Guayana, Surinam, Bolivien und in den brasilianischen Provinzen Mato Grosso und Santa Cruz. Hier ist er Bewohner von Regenwäldern, offenen Wäldern sowie von Savannengebieten mit Baumbestand. Vorzugsweise findet man ihn dort an Flüssen. In der freien Natur ernährt sich der hellrote Ara von Früchten (sowohl reif als auch unreif), Blüten, Samen, Nüssen (z. B. Palmnüsse, Paranüsse), Beeren und gemüseähnlichen Pflanzen. An den Barreiros nimmt er außerdem mineralhaltige Lehmerde zu sich, die auf den Körper entgiftend zu wirken scheint. Für die Haltung des hellroten Aras ist eine Außenvoliere mit einer Größe von 8 x 3 x 2,5 m (L x B x H) zu empfehlen. Bei etwa 10 Grad sollten diese Tiere überwintern können, sie sind auch nur sehr selten empfindlich. Der hellrote Ara ist sehr lebhaft und laut. Zudem ist er ein sehr neugieriges Tier, weshalb ihm ständig ausreichend Beschäftigungsmaterial zur Verfügung stehen sollte. Er hat ein sehr ausgeprägtes Bade- und Nagebedürfnis ? genügend morsches Holz bzw. Zweige und eine Badegelegenheit sollten ihm angeboten werden können. Der hellrote Ara eignet sich auch zur Vergesellschaftung mit anderen großen Araarten. Zu 50 bis 60 % besteht die Grundnahrung aus Körnerfutter. Zudem sollten täglich frisches Obst, Gemüse und Grünfutter gereicht werden. In regelmäßigen Abständen sind dem Futter auch Mineralstoffe beizumengen und vor allem während der Brutzeit sollte auf die Zufuhr von tierischem Eiweiß geachtet werden.
