Rotbauchara (Ara manilata)
Rotbauchara (Ara manilata)
Der Rotbauchara erreicht eine Körpergröße von 48 bis 50 cm. Die Grundfarbe des Gefieders ist grün. Der untere Bauchbereich ist rötlich-braun, was ihm auch den Namen verleiht. Es gibt keine äußerlich erkennbaren Geschlechtsunterschiede.
Seine Heimat hat der Rotbauchara entlang der Anden und deren Ausläufern in West-Kolumbien, Ost-Peru, Südost-Venezuela, im Norden von Bolivien, in Trinidad, Guayana Surinam und in Brasilien. Hier lebt er in Regionen mit Palmenbestand, vorzugsweise an Flüssen und in Sumpfgebieten. Auch in landwirtschaftlichen Anbaugebieten und Plantagen kann man ihn sehen. Seine Nahrung in freier Wildbahn besteht fast ausschließlich aus den Früchten der Buriti-Palme, die vorrangig in Sumpfgebieten wächst. Für die Unterbringung ist eine Voliere mit einer Mindestgröße von 4 x 2 x 2 m (L x B x H) zu empfehlen. Nicht akklimatisierte Tiere sind oft so empfindlich, dass es gerade in der Eingewöhnungszeit schnell zu Todesfällen kommen kann. Die Tiere sollten deshalb in der Anfangszeit keinen Temperaturen unter 20 bis 25 Grad ausgesetzt sein und bei schlechtem Wetter sollte ihnen der Zugang zur Außenvoliere verschlossen bleiben. Bei etwa 10 bis 15 Grad können akklimatisierte Tiere und auch Nachzuchten ohne Probleme überwintert werden. Rotbaucharas benötigen zudem eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit (zwischen 70 und 80 %), das Bedürfnis zu baden ist aber sehr gering. Das Nagebedürfnis sollte täglich mit frischen Zweigen gestillt werden. Obwohl der Rotbauchara in freier Natur sehr spezielle Ernährungsgewohnheiten hat, nehmen sie in Menschenhand auch Körnerfutter, frisches Obst, Gemüse und Grünfutter an. Gelegentlich kann man ihnen auch qualitativ hochwertige Nüsse anbieten. Als Zusatzfutter können Mineralstoffgaben, Grit, frische Obstbaumzweige oder auch halbreife Maiskolben dienen.
