Tumore
Tumore bei Papageien
Sobald Papageien von einem Tumor befallen sind, drückt dieser schon nach einiger Zeit auf lebenswichtige Organe und beeinträchtigt damit auch deren Funktion. Häufig sind die Kloake oder innere Organe (Magen oder Bauchspeicheldrüse) von Tumoren befallen. Fangen die Tiere an, unter dem Tumor zu leiden, ist es ratsam, sie von dem Leid erlösen zu lassen. Es gibt nicht nur bösartige Tumore, sondern auch gutartige Fettgeschwulste – diese werden als Lipome bezeichnet. Der Papagei stirbt zwar an dem Lipom selbst nicht, der Tumor kann allerdings sehr groß werden und die inneren Organe beeinträchtigen, weshalb betroffene Tiere oft an Schwerfälligkeit und Kurzatmigkeit leiden. Hormonstörungen, falsche Ernährung oder Bewegungsmangel gehören zu den Auslösern der Lipome. Lipome befinden sich an der Oberfläche der Haut und können deshalb meist operativ entfernt werden. Die Narkose kann aber ein erhebliches Risiko für die Tiere darstellen, da eine Dosierung bei so kleinen Organismen nicht immer leicht fällt. Ist eine Operation erfolgreich überstanden, sollte eine Möglichkeit geschaffen werden, dass die Tiere nicht an der Narbe knabbern können (z. B. durch Zuhilfenahme einer Halskrause).
