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Wuermer

Würmer bei Papageien

Spulwürmer

Bei Spulwürmern handelt es sich um relativ große, gelblich-weiße Rundwürmer, die im mittleren Darmabschnitt leben und sich vom Blut des Wirtstieres ernähren. Bei Massenbefall führen sie zu Durchfall, Mattigkeit, Blutarmut, Abmagerung und verringerter Legetätigkeit. Erhebliche Aufzuchtverluste bei Jungtieren sind keine Seltenheit. Durch Sonneneinstrahlung oder längere Frosteinwirkung können Spulwürmer abgetötet werden. Das Risiko kann mit einem Wechsel der Auslaufflächen also gering gehalten werden.

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Haarwürmer

Haarwürmer sind hauchdünne, farblose Rundwürmer, die sich im Darmschleim befinden und dort kaum sichtbar sind. Diese Würmer bohren sich in die Schleimhaut von Dünndarm oder Blinddarm und ernähren sich dann vom Blut der Tiere. Ist der Wurmbefall hochgradig, verursacht er Wachstumsstörungen, Mattigkeit, Durchfall, Lahmheiten sowie starke Abmagerung. Jungtiere verenden in den meisten Fällen.

Luftröhrenwürmer

Wie es der Name schon sagt, nisten sich diese Würmer in der Luftröhre ein. Die Weibchen (5 bis 20 mm) haften dabei an der Luftröhrenschleimhaut und saugen Blut, die Männchen (2 bis 6 mm) sind an der Geschlechtsöffnung weiblicher Tiere festgewachsen und ernähren sich auch durch diese. Der Befall mit Luftröhrenwürmern macht sich durch Atemnot, Blutarmut, Lungen- und Leberentzündung (durch Wanderung der Larven), Husten und Kopfschlenkern (durch Reizung und Verstopfung der Luftröhre) bemerkbar.

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