Goldnackenara (Ara auricollis)

Goldnackenara (Ara auricollis)

Der Goldnackenara ist in Zentral-Brasilien, Nord- und Nordost-Bolivien, Nord-Paraguay und Nordwest-Argentinien beheimatet. Hier lebt er in Feucht- und Galeriewäldern entlang von Flüssen. Auch in trockenen Graslandschaften mit geringerem Baumbestand kann man sie beobachten. Da sich der Goldnackenara sehr gut an veränderte Lebensräume anpassen kann, gehört er zu den wenigen Arten, die weder gefährdet, noch vom Aussterben bedroht sind. Der Goldnackenara erreicht eine Gesamtkörperlänge von etwa 38 cm. Die Gefiedergrundfarbe ist grün. Seinen Namen verdankt der Goldnackenara einem gelben breiten Nackenband im grünen Gefieder. Man kann keine äußeren Geschlechtsunterschiede erkennen. Auf dem Speiseplan des Goldnackenaras finden sich in freier Natur Früchte (z. B. Feigen oder Palmfrüchte), Samen und Knospen wieder. Auch über Getreide- und Maisfelder fällt er, meist in großen Gruppen, her. Eine Voliere mit den Mindestmaßen von 3 x 1,5 x 2,5 m (L x B x H) eignet sich für eine artgerechte Unterbringung von Goldnackenaras am besten. Bei etwa 15 Grad sollten nicht akklimatisierte Tiere gehalten werden. Bereits akklimatisierte Tiere können dagegen bei mindestens 5 Grad überwintern. Goldnackenaras haben nur ein geringes Badebedürfnis, eine Wasserstelle ist dennoch zu empfehlen. Auch die Luftfeuchtigkeit sollte nicht unter 60 bis 70 % liegen. Goldnackenaras nagen sehr gern es ist deshalb immer für ausreichend Beschäftigungsmaterial (z. B. frische Zweige, Äste, morsches Holz) zu sorgen. Die Grundnahrung der Goldnackenaras stellt Körnerfutter dar. Sie sollten auch täglich frisches Obst, Gemüse und Grünfutter angeboten kommen. Mineralstoffe, frische Obstbaumzweige, Grit, tierisches Eiweiß oder auch halbreife Maiskolben eignen sich hervorragend als Zusatzfutter, sollten aber nicht täglich gefüttert werden.


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