Spix-Ara (Cyanopsitta spixii)

Spix-Ara (Cyanopsitta spixii)

Auch diese Papageienart ist in freier Wildbahn nicht mehr zu finden. Sie in Freiheit als ausgestorben. Der Spix-Ara erreicht eine Körpergröße von etwa 56 cm, die Gefiedergrundfarbe ist matt-blau, am Rücken und an der Schwanzoberseite ist das blau kräftig. Sein Verbreitungsgebiet lag in Nordost-Brasilien, Nordost-Bahia und im südlichsten Teil von Maranhao. Hier lebte er in der Regel in der Nähe von Flüssen und kleinen Wasserläufen. Vor allem der Wildtierhandel hat den Bestand in der freien Natur bis auf ein Männchen dezimiert, dass sich dann einem Rotrücken-Ara-Weibchen angeschlossen hat. Der Versuch der Wiedereinbürgerung eines Weibchens aus dem Vogelpark Walsrode scheiterte, da das Männchen lieber beim dem Rotrücken-Ara-Weibchen blieb. Mit etwa 19 Jahren, im Jahr 2000, ging aber das Männchen entweder in Folge einer altersbedingten Krankheit oder auch als Beutetier ein. Es wird allerdings auch vermutet, dass er aufgrund der Trockenheit in seinem Lebensraum auf der Suche nach Nahrung in andere Gebiete geflogen sein könnte, weshalb auch Suchaktionen eingeleitet wurden. Ist dieses Tier gestorben, dann gibt es nur noch Tiere in Menschenhand es handelt sich dabei um 60 Tiere, von denen 55 Tiere Nachzuchten sind. Gezüchtet werden dürfen Spix-Aras lediglich in 5 Anlagen weltweit. Auch wenn über die Haltung nur wenig bekannt ist, so kann man davon ausgehen, dass der Spix-Ara ein Gehege mit den Mindestmaßen von etwa 4 x 3 x 3 m (L x B x H) benötigt. Zur Nahrung in Menschenhand zählen wohl die allgemein bekannten Komponenten: Körnerfutter, frisches Obst und Gemüse sowie Grünfutter.


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